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Ansätze zur HIV-Prävention
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Chlamydien...? Hab ich noch nie gehört!

Chlamydien sind Bakterien, die schnell beim Sex ohne Kondom übertragen werden können und sich oft unbemerkt im Körper ausbreiten.

5 % aller Jugendlichen in Deutschland haben Chlamydien. Bei den 17-jährigen Mädchen sind es sogar bis zu 10% und die meisten wissen gar nicht, dass sie infiziert sind.

Auswirkungen auf den Körper:

Die Bakterien können Verklebungen der Eileiter oder Samenleiter verursachen.
Eine oft auftretende Folge ist Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen!

Übertragungswege:

- Vaginalsex Chlamydien gelangen in die Scheide bzw. den Penis
- Analsex Chlamydien gelangen in den Darm
- Oralsex Chlamydien gelangen in den Mund
- bei Kontakt der Bakterien mit den Augen Augenentzündungen möglich
- bei Geburt Übertragung von Mutter auf Kind möglich

Symptome:

Chlamydien besitzen in der Regel eine Inkubationszeit von 1 bis 3 Wochen.
Beschwerden treten meist an Infektionsherden auf (Scheide, Darm usw.).
Anzeichen einer Chlamydien-Infektion können sein:
- gelblich-bräunlicher Ausfluss aus Scheide, Penis oder Darm
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und beim Wasserlassen
- Bauchschmerzen

ABER: Es kommt in 50% bis 80% der Fälle vor, dass der Betroffene die Chlamydien gar nicht bemerkt, da sie nicht immer Symptome aufweisen. Trotzdem kann man selbst geschädigt werden und Andere anstecken!


Behandlungsmöglichkeiten:

Chlamydien lassen sich adäquat behandeln, wenn sie rechtzeitig vom Gynäkologen bzw. Urologen erkannt werden!

Alle Sexualpartner solltenmitbehandelt werden, da sonst eine neue gegenseitige Ansteckung möglich ist.

Schutzmöglichkeiten:

KONDOME mindern das Risiko, sich mit Chlamydien und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (HIV, Syphilis, Tripper, Hepatitis B, Feigwarzen usw.) anzustecken.
Eine regelmäßige ärztliche Untersuchung ist ratsam, insbesondere wenn man keinen Safer Sex praktiziert.

UND: Eine erneute Ansteckung - auch nach erfolgreicher Behandlung und Ausheilung - ist jederzeit möglich!


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